Kaufberatung: Digitale Spiegelreflexkamera für Einsteiger & Anfänger


Digitale Spiegelreflexkamera für Einsteiger & Anfänger: Welches Model von Canon, Nikon oder Sony ist günstig und geeignet – Kaufberatung, Test und Preisvergleich.

Herzlichen Glückwunsch! Sie haben sich scheinbar für eine Digitale Spiegelreflexkamera entschieden. Kamera ist jedoch nicht gleich Kamera – zu groß sind die Unterschiede der verschiedenen Hersteller wie Canon, Nikon, Olympus und Sony mit ihren diversen Modellen. Dabei gilt: nicht jede Spiegelreflexkamera ist für Einsteiger oder Anfänger geeignet. Allerdings lässt sich das zumeist schon am Preis erkennen. Zwar gewinnen solche Profi-SLR oftmals im Test oder Leistungs- und Ausstattungsvergleich, aber für Spiegelreflex-Einsteiger sind diese keine günstige Wahl im Preisvergleich. Anfänger-Kameras sollten trotzdem eine gewisse Grund-Ausstattung aufweisen.

Digitale Spiegelreflexkamera

Auf die folgenden Merkmale und Leistungen sollten Spiegelreflex-Einsteiger und Anfänger achten um eine gute SLR zu kaufen.

Gehäuse

Spiegelreflexkamera-Einsteiger möchten etwas her zeigen. Dabei sollte aber eine solide SLR-Ausstattung vor Aussehen gehen. Billige Plastik birgt die Gefahr eines verzogenen Gehäuses und mangelnder Staubabdichtung. Gummierung für einen sicheren Griff und für Brillenträger ist heutzutage bei fast allen Digitalen Spiegelreflexkameras standard, genau wie der Durchblicksucher mit Dioptrienkorrektur.

Sensor und Prozessor

Sensoren mit zehn bis zwölf Millionen Pixel genügen. Neben der Pixelzahl ist deren tatsächliche Größe wichtig für die Qualität späterer Vergrößerungen. Abmessungen und Seitenverhältnis vergleichen. Gut, wenn sie sich selbst reinigen, aber nicht unbedingt Einsteigerniveau. Für die Kamerageschwindigkeit wichtig ist der Prozessor. In einigen kleinen DSLR (digital single lens reflex) steckt die Elektronik der Mittelklasse.

Bedienkonzept

Für Spiegelreflexkamera-Einsteiger ist eine logische, einfache Bedienbarkeit statt einer Vielzahl von Stellrädern und Knöpfen ein Muss. Schneller Zugriff auf die Programmvorwahl und die Belichtungszeiteinstellung genügen eigentlich. Alles andere kann man sukzessive im Menü erproben. Sofortlöschknopf für misslungene Schnappschüsse ist wichtig.

Aufnahme-Programme

Vollautomatik und Kreativprogramme, bei denen Belichtung und Blende belichtungskontrolliert aufeinander abgestimmt werden können, sollten dabei sein. Ob man zusätzlich Porträt-, Landschafts- oder andere Spezialeinstellungen braucht, ist eine Sache persönlicher Fotogewohnheiten. Anforderung an HD-Filme ist mindestens eine 720p-Auflösung.

Autofokus, Verschlusszeit und Belichtungsmessung

Ein flotter Autofokus und schneller Verschluss machen die Kamera tauglich für Sport- und Eventfotografie. Am besten Testberichte lesen oder ausprobieren, wie schnell die Kamera wirklich scharf stellt. Zahl und Anordnung der Sensoren sagen nicht wirklich etwas aus. Die kürzeste Verschlusszeit um 1/4000 s reicht. Auswählbare Messfelder für die Belichtung eröffnen kreatives Potenzial.

integrierter Blitz und Blitzsteuerung

Eingebauter Blitz ist gut, trotzdem sollte die Kamera auch externe Blitze steuern können. Besser, wenn Blitze zugleich die Fokussierung unter schlechten Lichtverhältnissen durch Messlicht oder IR-Sensoren unterstützen.

Objektiv und Bildstabilisator

Für Spiegelreflexkamera-Einsteiger tut ein Standardobjektiv von 18 – 55 mm gute Dienste, eine Anfangsblendenöffnung von 1:3,5 ist dabei lichtstark genug. Später empfiehlt es sich mit Teleobjektiv die Ausrüstung zu ergänzen. Manche Hersteller integrieren den Stabilisator im Gehäuse, andere im Objektiv. Empfehlenswert ist er allemal. Kostengünstiger ist dabeue die erste Variante. Bei der zweiten ist die genaue Abstimmung auf das jeweilige Objektivverhalten der Vorzug.

Live-View – Monitor

Je größer, je besser, möglichst eine hohe Auflösung wählen. Der Clou sind kipp- und schwenkbare Varianten, weil damit die Kamera wirklich zum Allrounder wird.

Akku und Speicherkartenformat

Ersatzakkus sollten kostengünstig sein, denn ein zweites Exemplar für unterwegs steht ganz schnell auf der Liste für weiteres Zubehör. Ist die Speicherkarte mit anderen Geräten im eigenen Besitz kompatibel, ist das von Vorteil.

Anschlussmöglichkeiten und integrierte Software

Eine Verbindung zum PC über USB 2.0 und mitgelieferte Kreativsoftware gibt es fast immer. In die Kamera integrierte Bearbeitungsprogramme sind eher was für Spezialisten.

Fazit: Spiegelreflexkamera für Einsteiger & Anfänger

Lassen Sie sich anfangs nicht den ganzen Begrifflichkeiten verwirren. Sie können nicht viel falsch machen und sollten daher mal einfach “drauf los knipsen”. Dank der günstigen Einsteigermodelle ist das auch sehr einfach. Hier finden Sie ein paar geeignete Cameras für Einsteiger:




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